04.03.2022 – Reuchlin wird zum Filmstar beim Pforzheimer Kurzfilmwettbewerb

Bühne des Kommunalen Kinos. Präsentation der Preisverleihung 2021

Pforzheimer Zeitung vom 04.03.2022:

Mit dem achten Pforzheimer Kurzfilmwettbewerb des Kommunalen Kinos gibt es dieses Jahr ein Reuchlin Spezial. Zum 500. Todestag von Johannes Reuchlin solle es sich um die Werte drehen, die der Philosoph während seiner Lebzeit vertreten und vorangetrieben habe, Respekt und Toleranz, erklärt Christine Müh, Chefin des Kommunalen Kinos am Schlossberg 20. Das kleine aber feine Festival sei im Angesicht des Ukrainekriegs aktueller denn je.

Es sei den Kinderschuhen inzwischen entwachsen und mit den Sponsoren Sparkasse, Jugendgemeinderat, einem anonymen Großsponsor und dem Kulturamt auf sichere Beine gestellt. Die Kosten belaufen sich auf 10 000 Euro. Im vergangenen Jahr gab es laut Projektleiterin Britt Abrecht mit 26 eingereichten Beiträgen so viele und so gute Kurzfilme wie nie zuvor.

Filmlänge von zehn Minuten

Ob von Kindern oder Studenten aus Pforzheim oder der Region, ob als Musikbeitrag oder dokumentarisch: Alle Genres seien erwünscht. Alle Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsene bis 27 Jahre können teilnehmen.   Einfach den fertigen Film – egal ob Kurzfilm, Dokumentation, Animationsfilm oder ein Musikvideo – hochladen und den Film über das Einsendeformular in der passenden Kategorie bis zum 31. August auf www.selbstgedrehte.eu einreichen. Die maximale Filmlänge dürfe zehn Minuten betragen. Die Wettbewerbskategorien lauten Pforzheimer Wettbewerb, Pforzheimer Jugendfilmpreis (bis 17 Jahre), Offener Wettbewerb und Publikumspreis. Das Finale mit Preisverleihung finde im würdigen Rahmen am 30. September im Koki statt. Die Preise im Gesamtwert von über 1000 Euro umfassen die Bronzestatuen des „Pforzemer Dicken“ und des „Pforzemer Seckels“, sowie Reisen zu den Filmfestivals der Partnerstädte St. Maur (Frankreich) und wahrscheinlich auch nach Tschenstochau (Polen), bei denen die Gewinnerfilme gezeigt werden. Workshops mit verschiedenen Einrichtungen wie dem Haus der Jugend, dem internationalen Bund, dem Kupferdächle und dem Jugendgemeinderat bietet das Koki außerdem an, um das nötige Handwerkszeug zu vermitteln.

Martina Schaefer, PZ