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Montagabend im Stadtarchiv Pforzheim

Die Pest war im ausgehenden Mittelalter eine nahezu allgegenwärtige Geißel der Menschheit. Die in zyklischen Abständen wiederkehrenden Epidemien prägten das Leben der Menschen nachhaltig. Welche Ursprünge die Zeitgenossen um 1500 der Pest zuschrieben und wie sie auf einen Ausbruch der todbringenden Seuche reagierten, ist am Beispiel des bekannten Humanisten Johannes Reuchlin darzustellen. Reuchlins Lebensweg, der sich wiederholt mit der Pest kreuzte, wird dabei in den übergeordneten Kontext des Seuchengeschehens eingeordnet.

Dr. Patrick Sturm ist Leiter des Stadtarchivs der Universitätsstadt Siegen.

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