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Vortrag von Dr. Christoph Kreutzmüller

 

Am 22. Oktober 1940 wurden die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Pforzheims vom früheren Güterbahnhof aus in das südfranzösische „Camp de Gurs“ deportiert. Viele von ihnen starben aufgrund der unwürdigen Lebensbedingungen oder wurden in den NS-Vernichtungslagern ermordet. Nicht nur Menschen aus Pforzheim wurden an diesem Tag aus ihrer Heimat verschleppt, aus zahlreichen Städten Badens, des südlichen Teils von Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden am 22. und 23. Oktober 1940 insgesamt mehr als 6.500 Menschen in das weit entfernte Lager in Südfrankreich deportiert.

Diesen größeren Kontext der Deportationen nach Gurs wird der Historiker Christoph Kreutzmüller in seinem Vortrag anhand der überlieferten Fotos darstellen. Er greift damit einen Aspekt heraus, der gerade in Pforzheim bisher wenig beachtet blieb, denn von den Ereignissen hier sind keine Fotos überliefert.

Der Vortrag findet statt anlässlich des Gedenkens an die Deportation der jüdischen Pforzheimer nach Gurs am 22. Oktober 1940.

Der Eintritt ist kostenfrei.

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